Hallo Ihr Lieben,
ich erinnere mich noch an eine Nacht, als mein Sohn Darius krank war. Darius war noch sehr klein, vielleicht zwei Jahre alt und lag neben mir im Bett.
Warum ist das eigentlich so bei Kindern? Kennt Ihr das auch? Kinder werden meist nachts oder am Wochenende krank.
Jedenfalls, sein Fieber stieg immer höher, seine Atmung ging sehr schnell und alles an ihm fühlte sich glühend heiß an. Ich hielt seine kleinen Händchen aus Angst ihn aus den Augen zu lassen.
Mit meinen Patienten blieb ich selbst in Akutsituationen immer gelassen und total ruhig, aber wenn meine Kinder oder Tiere krank waren (oder sind), dann fehlt mir oftmals alle Coolness und Gelassenheit.
Doch damals war ich noch nicht einmal Heilpraktikerin, einfach nur Mutter. Ich saß da, irgendwie hilflos, mitleidend und mit pochendem Herzen und einer Frage, die in meinem Kopf hämmerte: Warum wieder eine Mittelohrentzündung? Warum quält sein Körper ihn sodermaßen? Warum so hohes Fieber, das auf mich so bedrohlich wirkte?
Und trotzdem wusste ich intuitiv: Der Körper macht keine Fehler.
Später, als Heilpraktikerin verstand ich es besser. Plötzlich fing ich an, Krankheit (und Heilung) zu verstehen – nicht zuletzt durch meine Ausbildung in Klassischer Homöopathie.
Ich wusste, dieses Fieber war kein Feind, sondern ein Verbündeter. Es kämpfte, schützte, warnte.
Symptome, so begriff ich, sind keine Defekte. Sie sind Botschaften, Hilferufe und Ausdruck der Selbstheilung.
Doch was tun wir so oft? Wir wollen die Signale zum Schweigen bringen. Tablette rein, Salbe drauf, Fieber und Schmerz weg – und schon glauben wir, das Problem ist gelöst.
Aber das ist dasselbe, als ob im Haus ein Feuer brennt, der Feuermelder unerträglich laut piept – und wir nichts Besseres tun, als ihn von der Decke zu reißen.
Damit ist der Lärm zwar verschwunden, ja. Aber ist das Feuer damit gelöscht?
Im Laufe der Zeit habe ich verstanden, dass wir kein zufälliges Produkt „Mensch“ hier auf der Erde sind, sondern wir sind ein absolutes Wunderwerk GOTTES, das immer FÜR uns arbeitet – sowohl unser Körper als auch unsere Seele und unser Geist; sie arbeiten niemals gegen uns. Wenn ich vegan lebe, wenn ich keinen Alkohol trinke und nicht rauche, dann ist das kein Ausdruck von Verzicht sondern von Dankbarkeit und Respekt.
Und wenn mein Körper also ein Symptom hat – z.B. Kopfschmerzen, Ausschlag oder Müdigkeit – was auch immer – dann versuche ich nicht zu fragen: Wie kriege ich es schnell weg?
Sondern: Warum ist es da? Was will es mir sagen?
Im Laufe der Jahre habe ich als Heilpraktikerin immer wieder erleben dürfen, wie Menschen gesund werden, wenn sie aufhören, GEGEN ihren Körper zu kämpfen – und wenn sie anfangen, den roten Faden in ihrer Krankengeschichte finden; Wenn sie auf die Signale und Botschaften ihres Körpers hören, die er ihnen sendet.
Wahre Heilung geschieht dort, wo wir den Mut haben, diese Botschaften anzunehmen. Hinzuschauen, wo es wirklich brennt. Wenn wir das Feuer löschen, statt nur den Feuermelder abzuschrauben.
Und genau das wünsche ich mir: eine Medizin, die nicht nur Symptome zum Schweigen bringt, sondern die tiefe Sprache des Körpers und der Seele hört – und versteht. Die nicht den zahlenden Patienten sondern den Menschen sieht.
Und bis die Medizin so weit ist, kannst Du es tun und Dich auf den Weg der wahren Gesundheit und Heilung begeben. Auf Deinen Weg.
Wahre Heilung beginnt, wenn wir unseren Körper nähren, anstatt ihn zu bekämpfen. Ein entscheidender Teil davon ist gesundes Wasser.
Ich lade dich herzlich zu meinem Live-Webinar am 12. Oktober ein, um genau das zu vertiefen.
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Und schreib mir dann gern auch nochmal, wenn Du das letzte mal nicht dabei warst und dieses mal kommst 🙂
Bis dahin
Deine Ayse