Darauf musst Du bei diesen „Gesundmachern“ achten!

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Es ist nicht nur entscheidend, was wir essen, sondern auch, wie wir es kombinieren und vorbereiten. Unser Verdauungstrakt arbeitet nach biologischen Rhythmen und chemischen Gesetzen. Ignorieren wir diese, können selbst Superfoods wie Kurkuma oder Leinsamen wirkungslos bleiben oder sogar Beschwerden auslösen.

Hier erfahren Sie, wie Sie die Bioverfügbarkeit erhöhen und Belastungen vermeiden:

 

Rohkost am Abend Unser Verdauungssystem folgt einem zirkadianen Rhythmus. Gegen Abend nimmt die Verdauungsleistung und die Produktion von Enzymen ab. Rohkost, die abends gegessen wird, bleibt oft zu lange im Darm liegen. Bakterien stürzen sich darauf und vergären sie zu Fuselalkoholen, was die Leber belastet und zu Blähungen sowie schlechtem Schlaf führt.

 

Honig in kochendem Tee Honig ist ein Heilmittel mit antiseptischen Enzymen und Wirkstoffen. Diese sind jedoch hitzelabil. Wird Honig in kochend heißen Tee gerührt, werden diese wertvollen Enzyme zerstört. Er wirkt dann nur noch als reines Süßungsmittel (Zucker).

 

Apfelessig pur Apfelessig ist hervorragend für den Stoffwechsel, aber er ist eine Säure. Pur getrunken kann er bei regelmäßiger Anwendung die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre reizen und den Zahnschmelz angreifen (Erosion). Er sollte immer mit Wasser verdünnt getrunken werden.

 

Zink auf leeren Magen Zink ist essenziell für das Immunsystem, aber als isoliertes Supplement auf nüchternen Magen reizt es die Magenschleimhaut oft so stark, dass es zu sofortiger Übelkeit oder Magenschmerzen führen kann. Es wird besser vertragen, wenn es zu einer Mahlzeit eingenommen wird.

 

Ganze Leinsamen Die Schale von Leinsamen ist so hart, dass unser Verdauungstrakt sie nicht aufbrechen kann. Werden sie im Ganzen gegessen, passieren sie den Körper unverändert und werden unverdaut wieder ausgeschieden. Um an die wertvollen Omega-3-Fettsäuren zu gelangen, müssen sie frisch geschrotet oder sehr gründlich gekaut werden.

 

Kurkuma ohne Pfeffer und Fett Der Wirkstoff Curcumin ist kaum wasserlöslich und wird vom Darm sehr schlecht aufgenommen. Ohne Hilfsstoffe scheidet der Körper fast alles wieder aus. Die Kombination mit Piperin (aus schwarzem Pfeffer) und etwas Fett erhöht die Bioverfügbarkeit um ein Vielfaches.

 

Banane als erstes Frühstück Bananen enthalten viel Zucker und Kalium/Magnesium. Auf nüchternen Magen kann der schnelle Zuckeranstieg zu einem raschen Insulin-Peak führen, gefolgt von Müdigkeit.

 

Milchprodukte zusammen mit Eisen Kalzium und Eisen konkurrieren im Darm um die gleichen Aufnahmewege. Wer eisenhaltige Lebensmittel (oder Tabletten) zusammen mit Milchprodukten (Käse, Joghurt, Kaffee mit Milch) zu sich nimmt, blockiert die Aufnahme des Eisens massiv.

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