Darauf musst Du bei diesen Getränken achten!

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six clear glass mason jars filled with juice on black table

Wir leben in einer Zeit, in der wir versuchen, unseren Körper mit „gesunden“ Routinen zu optimieren. Wir trinken Zitronenwasser, verzichten auf Zucker oder greifen zu pflanzlichen Milchalternativen. Doch oft sabotieren wir unseren Stoffwechsel unbewusst, weil wir nicht auf das Wann und Wie achten.

Ein gesundes Lebensmittel kann zur Belastung werden, wenn der Zeitpunkt oder die Zubereitung nicht stimmt. Hier ist die physiologische Erklärung, warum manche Trinkgewohnheiten überdacht werden sollten:

Kaffee auf nüchternen Magen Für viele ist der erste Griff am Morgen der zur Kaffeetasse. Physiologisch gesehen ist das jedoch ein Stress-Signal. Auf leeren Magen stimuliert Koffein die Nebennieren zu einer massiven Ausschüttung von Cortisol (Stresshormon) und Adrenalin. Das versetzt den Körper in einen künstlichen „Kampf-oder-Flucht“-Modus, bringt den Blutzucker durcheinander und begünstigt Heißhungerattacken am Nachmittag.


Eiswasser zum Essen Verdauung ist ein chemischer Prozess, der Wärme benötigt („Verdauungsfeuer“). Eiskalte Getränke während der Mahlzeit senken die Temperatur im Magen schlagartig ab. Dies kann die Aktivität der Verdauungsenzyme hemmen, Fett erstarren lassen und dazu führen, dass Nahrung länger im Magen liegt, was Völlegefühl und Blähungen begünstigt.


Orangensaft als alleiniges Frühstück Auch frisch gepresster Saft ist Fruktose in konzentrierter Form, ohne die bremsenden Ballaststoffe der ganzen Frucht. Trinkt man dies auf nüchternen Magen, schießt der Blutzucker in die Höhe, nur um kurz darauf rapide abzufallen. Das Ergebnis ist ein Energie-Crash und schneller wiederkehrender Hunger.


Pfefferminztee als Dauergetränk Pfefferminze enthält stark wirksame ätherische Öle (Menthol). In Maßen sind sie heilsam, doch als dauerhafter Wasserersatz können sie die Magenschleimhaut reizen und bei empfindlichen Menschen sogar Sodbrennen fördern, da Menthol den Schließmuskel des Magens entspannt.


Smoothies „runterstürzen“ Die Verdauung beginnt im Mund. Werden Smoothies hastig getrunken, fehlt die Einspeichelung (Vorverdauung der Kohlenhydrate). Im Magen kommt dann eine große Menge Zucker und Rohkost an, die dort nicht schnell genug verarbeitet werden kann und im Darm zu gären beginnt.


Heiße Zitrone mit kochendem Wasser Zitronen sind wertvolle Vitamin-C-Spender. Vitamin C (Ascorbinsäure) ist jedoch extrem hitzeempfindlich. Übergießt man den Saft mit kochendem Wasser, wird der Großteil der Vitamine sofort zerstört. Man trinkt dann lediglich heißes, saures Wasser ohne den gewünschten Immuneffekt.


Zero-Getränke statt Wasser Süßstoffe gaukeln dem Gehirn Kalorien vor, die nicht kommen. Dies kann physiologische Prozesse der Insulinausschüttung stören und paradoxerweise den Appetit anregen. Zudem können einige Süßstoffe das Mikrobiom im Darm negativ beeinflussen.


Hafermilch bei Blutzucker-Problemen Hafermilch wird oft als gesunde Alternative gesehen. Im Herstellungsprozess wird die Stärke des Hafers jedoch enzymatisch in Zucker umgewandelt (Maltose). Dies führt dazu, dass Hafermilch den Blutzuckerspiegel oft stärker und schneller ansteigen lässt als normale Kuhmilch oder andere Pflanzenmilche.

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