Meine Zweifel an der Schulmedizin

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Hallo Darius,

ich habe die letzten Tage – eigentlich wie immer – viel nachgedacht. Und ich habe mich gefragt, wann ich angefangen habe, der Schulmedizin nicht mehr blind zu vertrauen.

Ich würde Euch heute gerne davon erzählen…

Als meine Tochter noch ein Baby war, begann für mich eine Reise, die mein Leben und mein berufliches Denken tief geprägt hat. Schon gleich nach der Geburt litt sie unter schwerster Neurodermitis – ihre Haut war entzündet, nässte, sie kratzte sich fast jede Nacht blutig und ich als Mutter war verzweifelt.

Von der Schulmedizin hörte ich damals nur eine nüchterne Diagnose: unheilbar.

Man könne lediglich die Symptome lindern, hieß es, am besten mit Kortisonsalben. Diese Aussicht fühlte sich für mich wie ein Urteil an. Ich konnte und wollte mich damit nicht zufriedengeben.

Getrieben von der Suche nach Lösungen wagte ich den Schritt in die alternativen Heilmethoden. Durch Klassische Homöopathie schließlich, aber auch durch tiefenpsychologische Arbeit an mir selbst und meinem Familienfeld geschah etwas, das mir damals wie ein Wunder vorkam: Innerhalb eines knappen Jahres war meine Tochter frei von Neurodermitis. Komplett.


Auch heute, viele Jahre später, ist ihre Haut noch immer gesund. Diese Erfahrung hat mich nicht nur als Mutter, sondern auch als Heilpraktikerin tief geprägt – und sie ist einer der Gründe, warum ich der Schulmedizin nicht mehr blind vertraue.

Denn was mich bis heute beschäftigt: Warum werden alternative Heilmethoden von vielen Ärztinnen und Ärzten nicht ernst genommen bzw. massiv abgelehnt? Warum gilt etwas, das nachweislich wirkt, als „unwissenschaftlich“, nur weil es nicht in das Raster der evidenzbasierten Medizin passt?


Ich glaube zutiefst, die Antwort liegt nicht im wissenschaftlichen Diskurs, sondern viel mehr im System dahinter.

Die Pharmaindustrie lebt davon, dass Menschen krank bleiben oder zumindest dauerhaft Medikamente benötigen. Ein geheilter Patient ist in ihrer Logik ein verlorener Kunde.

Es gibt unzählige Studien, auf die sich die moderne Medizin beruft – und viele davon sind von eben jener Industrie finanziert, die vom Fortbestehen von Krankheiten profitiert. Für mich stellt sich da ganz automatisch die Frage: Wie unabhängig und neutral können solche Studien wirklich sein?

Hinzu kommt ein Punkt, der für mich als Heilpraktikerin zentral ist: Der Mensch ist mehr als nur sein Körper. Krankheit entsteht selten zufällig, sie ist immer eingebettet in ein Geflecht aus Körper, Psyche und Geist. Wenn ich als Arzt nur die körperliche Ebene behandle, dann ist das bestenfalls Symptombekämpfung.


Die eigentliche Krankheitsenergie bleibt unverändert bestehen – und wird sich früher oder später einen neuen Weg suchen, um sich auszudrücken.

Ein Bild, das ich in diesem Zusammenhang gern verwende: Wenn ich in der Badewanne einen Gegenstand unter Wasser drücke, verschwindet er zwar kurzzeitig. Doch er wird an anderer Stelle wieder auftauchen. Genauso verhält es sich mit Krankheiten, wenn ich nur die sichtbaren Symptome unterdrücke, statt die Wurzel zu behandeln.

Die Schulmedizin leistet durchaus Großartiges, vor allem in Notfällen und bei akuten Verletzungen. Aber dort, wo es um chronische Erkrankungen, um Lebensqualität und um den tieferen Sinn von Krankheit geht, hat sie für mich zu viele blinde Flecken und versagt.


Ich habe in meiner Arbeit unzählige Male erlebt, wie Menschen erst dann Heilung erfahren, wenn sie als Ganzes gesehen werden – nicht nur als „Patient mit einem Symptom“, sondern als Mensch mit Geschichte, Gefühlen, Erfahrungen und einer Seele.

Und genau das ist mein Herzensanliegen: Wir brauchen eine Medizin, die den Menschen in seiner Ganzheit respektiert. Eine Medizin, die sich nicht einseitig von ökonomischen Interessen treiben lässt, sondern die offen bleibt für Erfahrung, Intuition und alternative Wege.


Denn Vertrauen entsteht nicht durch Dogmen, sondern durch Heilung, die man mit eigenen Augen sehen und mit dem eigenen Herzen spüren kann.

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Bis dahin

Deine Ayse

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