Ein paar persönliche Worte

Hallo, Ihr Lieben,

im letzten Herzensbrief habe ich das Thema Organspende angesprochen.

Ich danke Euch von Herzen für Eure zahlreichen Rückmeldungen und Erfahrungsberichte – es bedeutet mir viel.

Und bevor ich weitermache, möchte ich an dieser Stelle einen Fehler korrigieren, auf den mich mehrere von Euch aufmerksam gemacht haben:

In Österreich ist es tatsächlich so, dass dort die Widerspruchslösung existiert, d.h. dass eine Organentnahme bei einem potentiellen Spender nach Feststellung des Todes grundsätzlich zulässig ist, sofern der Verstorbene nicht schon zu Lebzeiten einer Organspende aktiv widersprochen hat.
In der Schweiz gilt die Widerspruchslösung durch eine in 2022 durchgeführte Volksabstimmung ab 2026.

Ich bitte, meinen Fehler zu entschuldigen.

Wir leben in einer gottlosen Gesellschaft, in einer Gesellschaft, die zunehmend und immer offensichtlicher der „anderen“, dunklen Seite huldigt. Gott wird immer mehr aus dieser Welt verdrängt und in die Bedeutungslosigkeit gesprochen.

Wer sich mit der Rolle der institutionellen Glaubensrichtungen befasst, der erkennt oder ahnt, dass die großen Religionen die Menschen an den wichtigsten Punkten in die Irre leiten, wobei ich in erster Linie für die christliche Kirche spreche, weil ich mich mit diesen etwas genauer beschäftigt habe.

Anstatt dass wir in die Eigenverantwortung gehen, indem wir lernen, unserem Herzen zu vertrauen, den Weg vom Kopf zurück in unser Herz zu finden, aus unserem Herzen heraus zu leben, die Wahrheit zu erkennen und damit GOTT zu finden und zu folgen, lassen uns die großen Religionen mit ihren Dogmen und Regeln an den wichtigsten Stellen in die falsche Richtung laufen, indem sie uns vorgeben, was richtig und was falsch ist und wie wir zu denken und zu handeln haben.
Und somit wundert es auch nicht, dass - bis auf vereinzelte Stimmen - alle großen Religionen Organtransplantationen befürworten.

Auf dem 5. Konzil von Nicäa wurden viele Glaubensinhalte der Lehre Jesu verneint oder verdreht, wie z.B. der Glaube an Reinkarnation.

Den Menschen wurde glauben gemacht, dass der Tod endgültig ist, dass sie dieses eine Leben sind und für das, was sie in ihrem Leben nicht hinbekommen, auf die Vergebung ihrer Sünden durch Jesus angewiesen sind. Die Vorgaben für diese Absolution und Vergebung legen natürlich die hohen Vertreter der einzelnen Religionen fest.

Das macht den Menschen natürlich ANGST. Und vor allem macht es ihnen ANGST vor dem TOD. Und verständlicherweise suchen die Menschen so nach Lösungen, die das Leben möglichst verlängern sollen, um dem Tod möglichst lange und um jeden Preis zu entkommen.

Doch der Punkt ist - wir sind bereits unsterblich. Denn wir sind nicht DIESES LEBEN – ich bin nicht DIESER KÖRPER, meine WAHRHEIT ist nicht AYSE MEREN oder Liese Müller. Ich bin immerwährendes ewiges, unsterbliches Bewusstsein auf dem Heimweg zu GOTT. Energie kann nicht verlorengehen.

Ich bin hier in einer Aneinanderreihung von Leben, um im Bewusstsein zu wachsen, um Erkenntnisse zu sammeln, um mich zu läutern, um ein besserer Mensch zu werden und schließlich mit jedem Leben GOTT immer näher zu kommen. Es gibt keinen Tod, nur Übergänge in wieder neue Erfahrungen und Erkenntnisse und damit verbundenem Bewusstseinswachstum.

Dieses Leben ist nicht mehr als ein Wimperschlag in der Ewigkeit GOTTES. Wovor also sollte ich solche Angst haben? Warum sollten wir den Tod so fürchten?

Als Bewusstsein habe ich die Erfahrungen, die ich in meinem Leben machen möchte, bereits vor Antritt festgelegt und dementsprechend steht auch der Zeitpunkt meiner Geburt und meines Todes entsprechend fest. Die Eckdaten stehen fest. Und die können wir nicht ändern.

Wenn ich als Bewusstsein entschieden habe, dass mein Leben mit 30 Jahren enden soll, weil andere Mitglieder meiner jetzigen Familie vielleicht aus dieser Erfahrung lernen sollen, dann wird es geschehen – egal für welche Therapien ich mich entscheide. Das ist mein Lebensplan.

GOTT ist im menschlichen Sinne vielleicht weniger gütig, dafür aber gnadenlos konsequent und göttlich gerecht.

Jeder von uns trägt die Verantwortung über unzählige Inkarnationen hinweg für sein Leben und sein Bewusstsein zu 100% selbst– bis wir eines Tages so gereift und im Bewusstseingewachsen sind, dass wir heimkehren können zu GOTT.

Es gibt keinen Tod – nur Übergänge!

Wenn wir das in der Tiefe verstehen und akzeptieren, dann verliert der Tod seinen Schrecken und seine Macht über uns und wir haben die Chance ihn als zu unserem Leben dazugehörig zu betrachten.

Und dazu zählt auch, dass wir akzeptieren lernen, unser Leben nicht um jeden Preis verlängern zu wollen. Ansonsten müssen wir einen hohen Preis dafür bezahlen, denn ich glaube, dass Organtransplantationen von der Schöpfung, von GOTT nicht vorgesehen sindund nicht nur auf körperlicher Ebene sondern auch psychisch und spirituell zu den entsprechenden Konsequenzen führen.

Ich möchte Euch dazu noch eine Geschichte aus meiner Praxis erzählen, die mir das noch einmal deutlicher gemacht hat:

Es ist einige Jahre her, da rief mich eine Frau verzweifelt an und bat um einen Termin für Klassische Homöopathie. Sie hätte vor längerer Zeit eine Nierentransplantation erhalten und es käme immer wieder zu leichten Abstoßungsreaktionen, gegen die die Schulmedizin mit immer nur NOCH MEHR Medikamenten gegensteuert.

Die Nebenwirkungen dieser Medikamente würden sie kaputt machen und sie hätte seit der Transplantation kein gutes Leben mehr. Ob ich ihr mit klassischer Homöopathie helfen könnte.

Die Frau tat mir leid, denn sie war noch relativ jung und ich hätte ihr so gerne geholfen, aber ich musste ihr sagen, dass eine Behandlung in ihrem Fall nicht möglich ist.

Jede ganzheitliche Therapie ist darauf ausgerichtet, das Immunsystem zu stärken und so die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Jemand, der aber eine Organstransplantation hatte, muss bis an sein Lebensende das Gegenteil tun – nämlich sein Immunsystem unterdrücken und weitmöglich herunterfahren, um die Gefahr von Abstoßungsreaktionen zu minimieren. Es ist ein Prozess GEGEN das Leben.

Hätte ich diese Frau als Patientin angenommen, so hätte ich ihr nicht geholfen, sondern mit meiner Therapie ihr Leben akut gefährdet.

Es war für mich wie ein Schlüsselerlebnis, so dass ich wirklich verstand, obwohl ich es schon längst fühlte, dass Organtransplantationen nicht richtig sind.

Es ist sicherlich schon schwierig, diese Entscheidung bewusst zu treffen, wenn man selbst betroffen ist und es ist beinahe unvorstellbar, diese Entscheidung zu treffen, wenn es womöglich um seine Kinder geht.

Deswegen sage ich nicht, spende Deine Organe oder spende sie nicht. Ich sage auch nicht, dass Du eine Transplantation ablehnen oder befürworten solltest.

Das sind Entscheidungen, die jeder für sich entsprechend seines Bewusstseins selber treffen und später verantworten muss.

Ich kann nur für mich entscheiden.

Aber, mir war es wichtig, die andere Seite der Organspende klar und deutlich aufzuzeigen.


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