Die Wahrheit über Organspenden


Hallo Ihr Lieben,

 

in diesem Herzensbrief möchte ich über die dunkle Seite der Organspende schreiben und im nächsten Herzensbrief werde ich dazu auch meine persönliche Sichtweise etwas ausführen.

Ich glaube, Einiges davon wird euch zutiefst erschüttern! 

Zu einer woken Gesellschaft gehört natürlich auch die Organspende mit dem Organspendeausweis in Deinem Portemonnaie. Überall hörst Du Aufrufe Organspender zu werden, nicht zuletzt mal wieder von den Kirchen.

Der Ton ist erzieherisch und mahnend, und sie sprechen von einem Akt der Nächstenliebe.

In den USA wirst Du als Organspender durch den „Honor Walk“ wie ein Held gefeiert, wo Krankenhausmitarbeiter und Angehörige ein Spalier im Krankenhausflur bilden, wenn ein Organspender auf dem Weg zur Organentnahme in den OP gebracht wird.

Zunächst einmal hört sich das natürlich nach etwas Gutem und Sinngebendem an, wenn man nach seinem Tod einem kranken Menschen seine Organe schenken kann, damit dieser weiterleben kann: Ein Teenager mit einem neuen Herzen, eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern, die mit einer neuen Niere plötzlich ihre Kinder großziehen kann oder ein Mann, der mit einer neuen Netzhaut wieder sehen und arbeiten kann.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt NOCH das Zustimmungsprinzip (auch Entscheidungslösung genannt), was heißt, dass eine Organentnahme nur dann erfolgen darf, wenn die verstorbene Person zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat – zum Beispiel durch einen Organspendeausweis oder eine Patientenverfügung.

In nur etwa 6% aller entnommenen Organe liegt die persönliche Einwilligung des Spenders vor. Durch die erweiterte Zustimmungsregelung sind es in 94% der Fälle die Angehörigen, die in die Transplantation einwilligten.

Das heißt, liegt KEINE Zustimmung des Betroffenen vor, können Angehörige bei Befragung über eine Entnahme entscheiden. Entscheidungsgrundlage ist der ihnen bekannte oder der mutmassliche Wille des Betroffenen.

Es macht also großen Sinn, seinen Willen hier klar und deutlich zu dokumentieren und sowohl im Portemonnaie als auch in seiner Patientenverfügung zu hinterlegen, um zu vermeiden, dass NICHTS gegen Deinen Willen entschieden werden kann!

Eine große Zahl von Politikern und medizinischen Interessengruppen dahinter drängen zur Zeit immer stärker darauf, auch in diesen Ländern die Widerspruchsregelung einzuführen. Das heißt, Du sollst automatisch Organspender sein, solange Du nicht aktiv widersprichst. Man verspricht sich damit natürlich deutlich mehr Organe für die Transplantationsindustrie.

Etwa 8.500 Menschen stehen in Deutschland auf der Transplantationsliste und warten auf ein neues Spenderorgan. Die zentrale Warteliste für Organtransplantationen wird von Eurotransplant geführt; sie koordiniert die Zuteilung von Spenderorganen in acht europäischen Ländern. 

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) veröffentlicht jährliche Berichte und aktuelle Zahlen zur Organspende und Transplantation in Deutschland.

Auch bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) findet man umfassende Informationen und Statistiken zur Organ- und Gewebespende.

2023 gab es bundesweit 965 postmortale Organspender (+ 11% zum Vorjahr).

Doch jetzt zu meinem eigentlichen Anliegen: Glaubt Ihr wirklich, dass das, was hier als medizinischer Fortschritt gefeiert wird, so ein Fortschritt ist?

Ist Organspende tatsächlich so harmlos, schmerzfrei, heroisch und unbedenklich?

Oder geht es auch hier – wie immer und überall – hauptsächlich nur ums Geschäft?

Der Markt der Transplantationsindustrie ist milliardenschwer. Je tiefer man sich damit beschäftigt, umso unschöner, skrupelloser und unethischer wird das Ganze.

Also beleuchten wir hier einmal die andere Seite der Medaille, damit Ihr nicht nur die heroische Seite des Organspendens hört sondern auch die andere dunkle Seite, so dass Ihr in Zukunft Eure Entscheidung „pro oder contra“ besser informiert treffen könnt.

Fangen wir mit dem ersten Punkt an: Organspende „nach dem Tod“.

Um ein paar wichtige Dinge zu verstehen, muss man sich den Begriff „Tod“ etwas genauer anschauen. Wann ist ein Mensch tot?

Normalerweise bleibt das Herz stehen (weder Puls noch Herzschlag), die Atmung setzt aus und es folgt Bewusstlosigkeit. Das ist der klassische klinische Tod.

Unterbleibt eine Wiederbelebung, oder ist sie erfolglos, dann stellt nach wenigen Minuten das Gehirn seine Funktion ein, andere Organe folgen kurz darauf.

Als sichere Todeszeichen sieht man dann Totenstarre, Totenflecke und anschließend die beginnende Verwesung des Körpers.

Der andere Fall ist, wenn zuerst das Gehirn durch z.B. eine Hirnblutung geschädigt wird. Ist von dieser Schädigung auch der Hirnstamm betroffen, dann kann als Folge der Schädigung die eigenständige Atmung ebenfalls aussetzen und der Patient stirbt.

Wird er aber rechtzeitig künstlich beatmet, so ist der Patient zwar hirntot, aber er könnte theoretisch mit Hilfe der Maschinen über diese künstliche Beatmung noch jahrelang am Leben gehalten werden.

Das sind die beiden Möglichkeiten heute körperlich zu sterben!Früher war man erst tot, wenn man sowohl klinisch als auch hirntot war.

Fakt ist nun aber: Organe können nur von Lebenden entnommen werden. Tote können keine Organe spenden, denn die Organe müssen ja bis zur Entnahme durchblutet werden, sonst würde sie absterben.
Was hat man also gemacht?

 

Man führte das Konzept des alleinigen Hirntods ein, der nun den zulässigen Zeitpunkt der Organentnahme bestimmen sollte. Die Hirntoddefinition wurde erst 1968 von der Harvard University ausdrücklich zum Zwecke der Organbeschaffung eingeführt, nachdem Ärzte, die erstmals Organtransplantationen durchgeführt hatten, sich rechtlich des Mordes schuldig gemacht hatten. Aus einer ursprünglich wissenschaftlichen Todesdefinition wurde eine juristische Definition gemacht.

Was zuvor von der Justiz noch als Mord verfolgt wurde, war nun legalisiert. Und nach und nach wurden die Kriterien zur Diagnose Hirntod immer weiter gelockert.

Damals, also 1968 z.B., durften hirntote Menschen keine Bewegungen aufweisen, wenn sie als hirntod gelten sollten. Heute sind bis zu 17(!) verschiedene Bewegungen erlaubt, wie etwa: Beugen der Beine, Spreizen der Finger, Hochziehen der Schultern, Wälzbewegungen des Oberkörpers usw.

Doch es geht noch weiter: Um den Hirntod festzustellen, ist der letzte klinische Test zur Feststellung der Apnoetest. Das bedeutet, wenn er wie vorgeschrieben gemacht wird, wird dem Patienten für bis zu 10 Minuten die künstliche Beatmung ausgeschaltet, um zu prüfen, ob ein Atemreflex eintritt.

Damit wird praktisch JEDES Gehirn unumkehrbar geschädigt, weil die Sauerstoffzufuhr zu lange unterbrochen wurde.


Bitte bedenkt - Es gibt einige für hirntot erklärte Menschen, die sich wieder erholt haben. Doch diese Chance wird spätestens durch diesen Test zunichte gemacht.

Cicero Galli Coimbra, Professor für Neurologie und Neurowissenschaften an der Universität von Sao Paolo fand zu diesem Test deutliche Worte.
Er sagte: „Dieser Test kann den Patienten töten. Deshalb sage ich, dass wenn wir diese Patienten auf Hirntod testen, wir sie töten. Wir töten eine unbekannte Anzahl dieser Patienten. Einige mögen eine unumkehrbare Hirnschädigung vor diesen Tests gehabt haben. Aber eine große Anzahl von ihnen hätte sich vielleicht wieder erholen können.“

Der Hirntod ist nicht gleich dem Tod des Menschen, auch wenn suggeriert wird, Hirntod und Tod seien ein und dieselbe Sache.

Noch heute beklagen viele Kritiker, dass die Gleichsetzung von Tod und Hirntod unhaltbar sei und dass eine Todesdefinition schon gar nicht in den Dienst der Organbeschaffung gestellt werden darf, die ein Milliardengeschäft ist.

Der 2. Punkt: Der menschliche Körper als Ersatzteillager

Wie läuft so eine Organentnahme eigentlich ab? Und was darf man eigentlich so alles herausnehmen?

Rekonstruieren wir mal den Tag der Organentnahme. Bis dahin sind allerdings bereits Tage oder Wochen vergangen, in denen der sog. Tote auf der Intensivstation am Leben gehalten wird. Das nennt man „organerhaltende Therapie“ oder „Spenderkonditionierung“.

Doch nun ist Tag X da.

Der Hirntote wird wegen noch möglicher Bewegungen auf dem OP-Tisch festgeschnallt.

Ein Narkosearzt injiziert muskelentspannende Relaxantien, kann aber nach eigenem Ermessen eine Vollnarkose geben. Wozu müsste man eigentlich fragen?

Der Körper wird dann vom Hals bis zum Schambein mit Skalpell und Operationssäge aufgetrennt. Die Körperhälften werden so fixiert, dass sie eine Wanne bilden, die zum Kühlen der Organe mit Eiswasser aufgefüllt wird.

Wisst Ihr übrigens, was das Lazarus-Syndrom ist? Das ist, wenn der auf dem Operationstisch liegende Körper sich gegen den Eingriff wehrt. Lazarus war der Mann in der Bibel, der von Jesus wieder zum Leben erweckt wurde.

Man wertet diese Bewegungen als rein spinale Reflexe, also Reflexe, die aus dem Rückenmark kommen und die sich bewegenden Hirntoten nennt man „Spinalwesen“.

 

Das heißt, der Mensch, der dort vor Dir liegt, der nun endgültig bald sterbende Mensch, wird nicht als Mensch betrachtet sondern zum Spinalwesen degradiert.

Möglich ist beim Einschnitt in den Körper auch ein Blutdruck-, Herzfrequenz- und Adrenalinanstieg, was bei normalen Operationen als Hinweis auf Schmerz und Stressgedeutet wird.

Die Organe werden mit einer 4°C kalten Lösung durchspült, das Blut wird abgesaugt, was den endgültigen Tod des Organspenders herbeiführt. Die Organe werden freigelegt, die Spülflüssigkeit schwappt über. Der Boden ist mit Tüchern ausgelegt, das Team watet in einer Mischung aus Wasser und Blut.

 

Die Stimmung im OP ist nervös und hektisch, die Organe und ggfs. Gewebe sind bereits europaweit verplant.

Es sind verschiedene Entnahmeteams anwesend (bis zu 20 Personen, organisiert von Eurotransplant), die ihre „angemeldeten“ Organe entnehmen. 

Es herrschen Zeitdruck und Sprachprobleme. Die Ärzteteams entnehmen nacheinander die einzelnen Organe, überprüfen die Qualität an Präpariertischen und verlassen den OP mit Kühltaschen, in denen sich die Organe befinden. Die Teams reisen wegen der Durchblutungsproblematik mit ihren Organen sofort wieder ab.

 

Den Pflegekräften bleibt es am Ende oft allein überlassen, den Körper auszustopfen und die riesigen Wunden zu verschließen.

Wusstest Du, dass Organentnahmen überall nur nachts oder in den frühen Morgenstundenstattfinden? 

Weil es dann angeblich weniger Ablenkung durch den Krankenhausbetrieb gibt. 

Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

Doch schauen wir uns jetzt noch einmal an, was man so alles entnehmen darf. Vielleicht sollte man eher fragen, was verbleibt noch bei dem Spender?

Herz, Herzklappen, Herzbeutel, Leber, Nieren, Milz, Bauchspeicheldrüse, Luftröhre, Zunge, Gebärmutter, Lunge, Magen, Dünndarm und Dickdarm, Gesicht, Augen, 2m2 Haut, Hirnhaut, 206 verschiedene Knochen, 27 Bänder und Knorpel, Gelenke, Drüsen, Gliedmaßen und Adern.


Ich denke, das hat nichts mehr mit würdevollem Sterben zu tun. Ein friedvolles und behütetes Sterben im Beisein von Angehörigen oder Freunden ist bei der Organentnahme nicht möglich. 

Anstatt von Familie wird der sterbende Mensch von Transplantationsmedizinern umgeben.

Oft wird versucht zu verhindern, dass Angehörige die ausgeschlachtete, leblose körperliche Hülle des „Organspenders“ nach der Entnahme sehen.

Diejenigen, denen es dennoch gelingt, sind entsetzt, und der Anblick verfolgt sie ihr ganzes Leben.

Ihr Lieben, hier mache ich für heute erst einmal Schluss. Nächste Woche teile ich Euch meine persönliche Sichtweise zum Thema Organspende mit und gehe dabei auch auf den spirituellen Aspekt ein.


Schreibt mir gern, ob ihr vorher davon wusstet und euch mit dem Thema beschäftigt habt ...


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  1. Hallo, Frau Ayse-Meren, jaa, ich habe mich schon vor ein paar Jahren damit befasst. Aber das noch mal durch ihren Brief wieder in Erinnerung gebracht zu haben, ist der Wahnsinn. Ich finde es wirklich verheerend, wie man mit Sterbenden umgeht. Als würde da eine kaputte Maschine liegen , deren so einiges an Ersatzteilen noch zu gebrauchen ist. Das Menschen das sich gegeneinander antun, hätte ich früher kaum für möglich gehalten, und genau deshalb sehe ich dieses Vorgehen als mörderisch an. Soetwas kennt man vielleicht aus der Tierwelt. Für mich steht schon lange fest- ich werde meine Organe nicht spenden und auch wenn ich mal ein krankes Organ haben sollte, so werde ich niemals ein Ersatz von jemand anderen haben wollen. Ich denke dann immer an die Ureinwohner. Die haben auch nur einen Pflanzen- und Kräuterguru. Als ich das letzte mal im Krankenhaus eine Bluttransfusion bekommen sollte habe ich schon mal diese abgelehnt. Auch wenn es lange gedauert hat bis sich mein Blut wieder aufgefüllt hat, fühlte ich mich aber von Anfang an im reinen mit meiner Entscheidung. Und ich sehe es als Schicksal, wenn es dann doch mal schief gehen sollte. Ich glaube nicht an Gott aber an Schicksal. Also vielleicht an etwas Göttliches, wenn ich es mal so ausdrücken darf.
    Vielen Dank für diese Auffrischung.
    Alles Liebe und Gesundheit
    Frau Wolff

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