Was würde ich bei Krebs tun?
Hallo, Ihr Lieben,
was würde ich tun, wenn ich Krebs oder eine andere schwere Erkrankung hätte.
Auch diese Frage wurde mir auf Instagram gestellt, aber in einer Story gibt es nur sehr wenig Platz für eine ausreichende Antwort.
Hier seht Ihr, was ich geantwortet habe, doch ich möchte das gerne noch ein bisschen ausführen und ergänzen:
Eine schwierige Frage, wenn man selbst noch nicht in der Situation war …
Ich würde mir als erstes bewusst machen, dass ich Zeit habe, um mir über wichtige Entscheidungen bezüglich meines Weges mit der Krankheit klar zu werden.
Ein Krebs ist nicht in einer Woche gewachsen und Du musst nicht sofort die nächsten Tage ins Krankenhaus, um eine schulmedizinische Therapie oder überhaupt irgendeine Therapie zu starten.
Nutze die Zeit, um Dich zu informieren.
Hole Dir gegebenenfalls eine Zweitmeinung ein.
Werde Dir darüber klar, inwieweit Du den schulmedizinischen Weg beschreiten möchtest. Das volle Programm oder aber vielleicht nur teilweise Schulmedizin wie z.B. Operation, aber keine Chemo (oder targeted Therapien) und/ oder keine Bestrahlung.
Du musst Dir hier sehr klar werden, denn die Ärzte werden starken Druck auf Dich ausüben und Du musst Deine Entscheidung dann mutig vertreten.
- Schau, wie Du Deine Ernährung optimieren kannst (z.B. die Öl-Eiweiß-Kost von Budwig o.ä.).
- Lerne Stressmanagement.
- Kläre alte Muster, Traumata u.ä.
- Versuche zu verstehen, warum Du erkrankt bist.
Krankheiten sind meines Erachtens nicht dazu da, um uns Böses zu wollen - im Gegenteil - es geht um Erkenntnisse.
Suche Dir einen kompetenten Arzt Deines Vertrauens, der Dich auf Deinem Weg begleitet und mit dem Du über sinnvolle alternative Therapiewege sprechen kannst.
Gib nie die Verantwortung aus der Hand.
Es ist Dein Weg, Deine Heilung, Deine Gesundheit, Dein Leben!
Viele Krebserkrankungen entwickeln sich über Jahre, teilweise sogar über Jahrzehnte, bevor sie diagnostiziert werden. Darmkrebs oder auch Brustkrebs können über 10-20 Jahre langsam wachsen, bevor sie Symptome verursachen.
Einige aggressive Leukämien oder Bauchspeicheldrüsenkrebs wachsen schnell, während andere, wie Prostatakrebs bei älteren Menschen sehr langsam voranschreiten.
Ich will damit sagen, lass Dich nicht sofort in die Standard-Maschinerie der Schulmedizin drängen. Sie arbeiten oft mit Druck und mit Deiner Angst und lassen Dir weder Wahl noch Zeit, einen anderen (vielleicht besseren) Weg mit der Krankheit zu finden.
Nimm Dir ausreichend Zeit, um Dich für Deinen Weg der Heilung zu entscheiden.
Eine Krebsdiagnose - wie jede andere Diagnose einer möglicherweise tödlich endenden Krankheit auch – ist ein massiver Einschnitt ins Leben und die beste Strategie ist eine ruhige und gut informierte, ganzheitliche Herangehensweise.
Lass Dir die Diagnose genau erklären:
- Welche Art von Krebs hast Du
- welches Stadium
- was sind die schulmedizinischen Optionen?
Verstehe die Prognose: Manche Krebsarten wachsen langsam und sind gut behandelbar, andere erfordern schnelles Handeln.
Fordere von Deinem Arzt die notwendige Zeit ein. Es ist seine Aufgabe, Dich umfänglich aufzuklären. Tut er es nicht, wechsle den Arzt.
Wenn Du die erwähnten Punkte verstanden hast, dann kannst Du schon mal besser abwägen, ob Du vielleicht – falls möglich - eine Operation in Erwägung ziehen solltest.
Hole Dir auch immer eine Zweitmeinung von einem Spezialisten auf diesem Gebiet ein. Glaub mir, die Aussagen unterscheiden sich auch bei Schulmedizinern oft erheblich.
Ärzte werden viel Druck aufbauen, damit Du vollständig dem schulmedizinischen Weg folgst. Dafür ist ihnen in vielen Fällen jedes Mittel recht. Ich kenne einige Menschen, die diesem Druck nicht standhalten konnten und sich – gegen ihren Willen - ganz in die Hände der Schulmedizin begeben haben.
Doch mach Dir zu jedem Zeitpunkt bewusst: Es ist Dein Leben für das allein DU die Verantwortung trägst. DU entscheidest, welchen Weg der Heilung Du beschreitest, denn Du wirst auch für Deine Entscheidungen die Konsequenzen tragen.
Lass Dir also weder Zeitdruck noch Angst machen. Gehe entschieden und unbeirrt DEINEN Weg. Hab bei Arztgesprächen einen Menschen an Deiner Seite, dem Du vertraust, damit dieser Dich gegebenenfalls unterstützen kann in dem, was Du willst.
All das setzt aber voraus, dass Du Dich gut über alternativmedizinische Therapiemethoden informierst, so dass Du aufgrund dieser Informationen Deine Entscheidungen treffen kannst.
Ein gutes Standardwerk als Ausgangsbasis ist nach wie vor das Buch „Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe: Enzyklopädie der unkonventionellen Krebstherapien“ (Der Titel ist leider etwas unglücklich gewählt☺) von Lothar Hirneise.
Lass Dich anschließend auch hier von Menschen beraten, die wirklich etwas von der jeweiligen alternativen Therapiemethode verstehen, so dass Du am Ende ein gut durchdachtest und effektives Therapiekonzept hast.
Auch dazu noch ein paar Worte: Dadurch, dass heutzutage vieles im Internet frei an Wissen verfügbar ist, glauben nicht wenige Menschen, dass sie sich das Wissen zu den Therapiemethoden selber aneignen können und halten sich dann für ausreichend geschult, um diese Therapiemethode anzuwenden. Sicherlich kann das mal im Rahmen einer akuten Erkrankung funktionieren und richtet nicht viel Schaden an; genauso, wenn es bei einer chronischen Erkrankung angewendet wird, die nicht mit hohem Leidensdruck einhergeht.
Wenn ich aber glaube, mich im Rahmen einer Krebserkrankung z.B. selber nach den 5 Biologischen Naturgesetzen behandeln zu können und keine kompetente Hilfe eines ausgebildeten
Therapeuten in Anspruch nehme, der das systematisch und über Jahre gelernt und in der Praxis auch angewandt hat, dann halte ich das für sehr problematisch. Das gilt natürlich auch für jede andere Therapiemethode.
Wichtige Pfeiler im Rahmen einer alternativen Krebstherapie sollten in jedem Fall sein:
- Eine für Dich und Deine Erkrankung spezielle Therapiemethode
Ernährung (z.B. Gerson-Therapie oder Öl-Eiweiß-Kost nach Johanna Budwig) - Zahnsanierung, indem Du Deine Mundhöhle von einem biologisch arbeitenden Zahnarzt sanieren lässt (tote wurzelbehandelte Zähne, Amalgam etc.)
- Eine effektive und professionelle Körperentgiftung
Stressmanagement (weil dauerhafter Stress und damit verbundene zu niedrige Adrenalinspiegel oft als ein auslösender Faktor betrachtet werden) - Alte Traumata, Gedanken- und Verhaltensmuster anschauen und auflösen, letztlich das Erkennen, warum man diese Krankheit entwickelt hat.
- Egal, ob Du spirituell bist oder nicht; wir Menschen sind in jedem Fall spirituelle Wesen und ich bin der tiefen Überzeugung, dass wir als Menschen immer wieder auf dieser Erde inkarnieren, um im Bewusstsein zu wachsen, um GOTT entgegen zu wachsen, indem wir Erfahrungen machen, um daraus Erkenntnisse zu gewinnen.
Doch leider sind wir Menschen bequem und fangen meist erst an, uns Gedanken zu machen, wenn es unbequem wird.
So kann jede Lebenssituation und jede Krankheit als Chance betrachtet werden zu erkennen, warum wir krank sind. Und so ist jeder Heilungsprozess gleichzeitig auch verbunden mit Bewusstseinswachstum.
So wie Heilung ein ganzheitliches Geschehen ist, so muss auch der Krankheitsprozess ganzheitlich verlaufen, also auf mehreren Ebenen stattfinden.
So, und zum Schluss möchte ich noch ein Wort zur Schulmedizin sagen.
Ja, grundsätzlich denke ich, dass die „moderne Medizin“ schon vor langer Zeit in die falsche Richtung abgebogen ist. Sie orientiert sich in erster Linie an Geld und Macht als am Wohl des Patienten. Und wann immer es möglich ist, wähle ich natürlich die Alternativmedizin – ohne Frage.
Aber ich erlebe immer wieder, dass manche Menschen vor der Schulmedizin derart zurückweichen, als wäre es der Teufel persönlich und grundsätzlich ALLES ablehnen.
Es mag stimmen, dass Du in 9 von 10 Fällen Antibiotika, Kortison etc. vermeiden kannst, doch dann kommt der eine Fall, da kann die Einnahme eines Antibiotikums Dein Leben retten.
Ich habe über so viele Tierhalter gehört, die sie ihre Tiere grundsätzlich und ausschließlich nur mit Kolloiden, CDL oder DMSO behandeln, was in vielen Fällen hervorragend ist, aber in manchen Fällen die Tiere enorm leiden lässt, weil es einfach nicht funktioniert.
Es ist richtig, dass Du ganz oft vielleicht keine Operation brauchst, wenn es um ein neues Knie oder eine neue Hüfte oder einen vermeintlich entzündeten Appendix geht; aber wenn Du z.B. Brustkrebs hast, dann kann eine Operation durchaus von Vorteil sein.
Ich möchte damit sagen: Sei offen! In der Abwägung, ob Schulmedizin oder Alternativmedizin, ist es zwar oft aber nicht immer ein „entweder…oder“ sondern kann manches Mal auch ein „sowohl…als auch“ bedeuten.
Ihr Lieben, nun ist der Text doch ein bisschen länger geworden, aber ich hoffe, ich konnte Euch hiermit ein paar wichtige Denkanstöße geben.
Wenn Ihr möchtet, teilt mir gerne Eure Erfahrungen und Gedanken mit. Ich freue mich jedes Mal von Euch zu hören!