Die digitale Patinentenakte
Heute möchte ich Euch etwas genauer über die elektronische Patientenakte (ePA) informieren. Dabei möchte ich Euch ihre eventuellen Vorteile und ihre offensichtlichen Nachteile aufzeigen. Und am Schluss teile ich Euch noch meine persönliche Meinung dazu mit.
Die schrittweise Einführung der ePA hat bereits begonnen, und erschreckenderweise haben bis Mitte Dezember nicht einmal 1% der Versicherten widersprochen. Selbst die Regierung hatte mit etwa 20% Widerspruch gerechnet. 1%... ehrlich gesagt... das wundert mich schon ein wenig.
Was ist die elektronische Patientenakte eigentlich genau?
Nun, sie ist ein digitales System für gesetzlich Versicherte zur zentralen Verwaltung medizinischer Daten wie Befunden, Medikationsplänen, Laborergebnissen und Impfungen. Das heißt, die, die es wollen bzw. denen es erlaubt ist, die sollen jederzeit über die meisten Deiner medizinischen Daten einen Überblick erhalten.
Legen wir los...
Am 15. Januar 2025 startete die Pilotphase der ePA in Hamburg, NRW und Franken. Vier Wochen später soll sie bundesweit ausgeweitet werden, und es kommen nach und nach neue Funktionen hinzu, wie z. B. ab Sommer 2025 der Medikationsplan. Die ePA wird ausschließlich über eine App verwaltet.
Mögliche Vorteile der elektronischen Patientenakte (ePA):
- Zentrale Erfassung von Vorerkrankungen und Befunden
- Schneller Notfallzugriff auf Medikamente und Implantate
- Vermeidung von Doppeluntersuchungen (Könnte auch ein Nachteil sein!)
- Selbsteintrag von nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln
- Sichtbarer Impfstatus (!!! Für Impfkritiker bzw. Ungeimpfte ist dieser Punkt mit Sicherheit kein Vorteil, sondern ein fetter Nachteil!!!)
Nachteile der elektronischen Patientenakte (ePA) sollen/können sein:
- Sensible Daten können berufliche/finanzielle Nachteile und Diskriminierung bringen:Vorerkrankungen oder Fehltage können indirekt zur Ablehnung von Leistungen oder beruflichen Einschränkungen führen (z. B. Ausschluss von Beamtenlaufbahn).
- Manipulation von Daten durch unbefugten Zugriff möglich: z. B. falsche Einträge wie falsche Diagnosen oder Medikamentenmissbrauch – Falsche oder ungewollte Einträge können Patienten erheblich schaden.
- Bestehende Sicherheitslücken in Kartenlesegeräten und Arztpraxen
- Ohne aktiven Widerspruch (Opt-out) werden „Daten aus der ePA zukünftig automatisch für die Forschung verfügbar gemacht.“
- Peinliche oder persönliche Daten: Einzelne Medikamente oder Diagnosen können nicht isoliert gelöscht werden.
- Benachteiligung bei Versicherungen: Daten wie psychische Vorerkrankungen oder Fehltage könnten bei Versicherungen, Kreditverträgen oder Arbeitgeberentscheidungen zu Nachteilen führen.
Der Chaos Computer Club hat Bundesgesundheitsminister Lauterbach kritisiert und sagt, es gebe erhebliche Sicherheitslücken im System. Er hat gezeigt, wie unsicher die neue elektronische Patientenakte ist, indem 70 Millionen Patientendaten durch Hackerzugriffe gefährdet seien. Der CCC fordert die Einführung zu stoppen, bis die gravierenden Probleme gelöst sind. Auch einige Mediziner und Datenschützer protestieren.
Alena Buyx (die ich seit Corona als Vorsitzende des Ethikrates besonders „schätzen“ gelernt habe) ist allerdings der Meinung, dass die ePA so viele Vorteile brächte, „dass man das Risiko von Datenlecks eingehen sollte.“
Nunja, von Frau Buyx hätte ich auch nichts anderes erwartet.
Meine persönliche Meinung zur elektronischen Patientenakte:
Wahrscheinlich sagen die meisten, dass wir ohnehin gläsern sind und dass SIE schon lange alles über uns wissen; die ePA würde hier den „Kohl auch nicht mehr fett machen“.
ABER: Ich denke, die ePA ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Digitalisierung auf dem stetigen Weg zur Kontrolle über uns Menschen. Und ich denke, wir können SIE nicht einfach gewähren lassen. Man kann sich nicht stets und immer alles gefallen lassen.
Wo immer es uns möglich ist, sollten wir aufstehen, uns gerade machen und NEIN sagen. Wenn ich alles um mich herum aus den unterschiedlichsten Gründen geschehen lasse und nicht handle, dann werde ich auf Dauer zum Opfer meiner Lebensumstände...
Ich persönlich finde es wichtig, pro-aktiv zu sein und Entscheidungen zu treffen: Was will ich und was will ich nicht. Und sich dafür gerade machen und Position beziehen.
Das wird nicht immer die Geschehnisse um uns herum ändern, aber es wird mich verändern. Und genau darauf kommt es an.
Wollen wir SIE gewähren lassen und uns widerstandslos in die NWO führen lassen? NEIN! Ich will aufstehen – für Gerechtigkeit, für die Wahrheit, für meine Kinder und für meine Enkelkinder.
Das ist es, was mich antreibt.
Ich habe der elektronischen Patientenakte widersprochen.
Ich freue mich über Eure Meinung.